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<<< press your browser’s back button to go back to list of candidates BMW, Daimler and PorscheNominated for their full-scale lobbying offensive to water-down and delay the EU mandatory targets for CO2 emissions from cars, impeding progress to combat climate change.
In February 2007 the European Commission finally grasped the nettle and tackled a highly charged political issue by proposing a binding target to limit CO2 emissions from cars to 130 gr per km by 2012 (from an average 160gr in European cars). Initially, Environment Commissioner Dimas wanted to impose a stricter target of 120gr/km, but the Commission bowed in the end to an intensive lobbying campaign by the powerful car industry. At the forefront of this campaign were German car manufacturers, with a dirty PR campaign that included heavy doses of scaremongering and threats of massive factory close downs and job losses. Until this point, for sometime the car industry had managed to delay binding regulations with the promise of substantial voluntary action. In fact that Commission only proposed a mandatory target when it became clear that the industry was failing to meet targets agreed under a 10 year voluntary agreement. The Commission’s proposal left some crucial issues unresolved, such as how to tailor the targets to different car types and companies, or how to measure compliance. The outcome of these discussions will determine the very essence of the new legislation. The Commission is now tasked with presenting concrete plans. Meanwhile, the car industry, particularly the German lobby, has intensified their lobby campaign, with the support of the German government and German industry Commissioner Günther Verheugen. The German trio are the worst amongst a bad bunch, and it seems they have found a way of subverting the proposed target. They are pressing to establish different categories that create higher CO2 allowances for heavier cars. This would allow them to continue the production of extremely polluting luxury cars (with a an average of 297 gr/km for Porsche, 190 for BMW and 184 for Daimler). Drive home the message that action against high CO2 emissions matters in the campaign to combat climate change, and vote these three for the Worst Lobby Award 2007. Supporting documentsCar industry flexes its muscles, Commission bows down, Briefing paper, Corporate Europe Observatory, 16 March 2007 German car giants pressure EU over emissions, by Ambrose Evans-Pritchard, 8 August 2007, Telegraph.com Europe’s cars may get weight-based emissions allowances, by Honor Mahony, 7 August 2007, Euobserver.com Comments158 Klaus Weiß 16 December 2007: Widerliches Dreckspack. 153 David Popa, Romania, VW Golf V owner 14 December 2007: Daca un motor VW Golf 3 din 1995 polueaza 167 g CO2/km si un motor VW Golf 5 din 2004 polueaza 140 g CO2/km inseamna ca nu se face mai nimic pt reducerea emisiilor. In plus, o limita de 130 g pana in 2012 este de-a dreptul ridicol de mare. 152 Meier, Heinz-Joachim 13 December 2007: Dieser Lobbyismus ist empörend! Er dient nur den Kapitalinteressen. Das Allgemeinwohl, wozu auch der Klimawandel gehört ist denen egal. 148 changemen 11 December 2007: Pour le jérémiades de ces constructeurs automobiles a la commission:elle a observée les cours boursiers de ses entreprises:je comprend le jeu de ces lobbyistes geindre sur en ce moment c’est sensible l’emplois à perdre cela fait partie du jeux mais remettre à demain une évolution technique c ‘est à ce moment la la concurrence qui s’imposera.Le prix de ces voiture de la marque nommée sont pas donnée alors si rien ne les différencient d’une grosse berline. ce sera le prix.. pour la fixation d’une norme de l’EU d’émission de co2 par caregorie de véhicule dans l’union: ce n’est pas à la commission de régler les problémes de ses ordres: différentes entreprises, différents modeles, l’adaptabilité des objectifs par rapport au restes(voir plus haut) c’est comme si la commission se souciait de la mesure pour ceux qui on créait le probleme : les constructeurs voir en haut le court boursier de ces maousses.les actionnaires. le concret:calculer une norme à ne pas dépasser: prendre la plus petite sans transiger:la recherche est toujours a aiguillonner si on ne cherche rien on ne trouve rien pour le cout celle ci est toujours TRES élevée et les profits minimisées.. SINON POUR la norme a définir pour une distance de 100 kms en VILLE 100 kms a la Campagne avec un nombre de chevaux suffisant pour rouler aux 130 sur autoroutes 90 en campagne et 50 en ville dans la categorie voitures particulieres: avec tous les types de carburants vendus dans L’U-E fixer ces objectifs le plus rapidement possibles avec la mesure de la norme la plus basse: pour les voitures particulieres-pour le reste l’egalité de normes cela semble illogique/ pour une voiture particuliere et une autre de tant en plus de chevaux qui roule à +200 kms sur un circuit. ou sinon combien de co2 aux 100 kms aux vitesses décrites émettent ces véhicules.?Fixer un taux égal ou admissible il faut SE DIRE que les profits de la vente de ces véhicules pour ces firmes permettent de financer le cout de leur recherches. 147 Siegmar Hölig 11 December 2007: Liebe Tanja, vielen Dank für ihre wertvollen Hinweise und die schönen bildhaften Erklärungen. Damit keine falschen Vorstellungen aufkommen, ich bin voll und ganz Ihrer Meinung, dass man das technologisch und ökonomisch Sinnvollste tun muss, um die schädlichen Auswirkungen des menschlichen Lebens auf die Menschheit selber zu reduzieren. Denn das würde ja unser eigenes Leben in Frage stellen und damit unserer Urangst des Unterganges der Menschheit Nahrung bieten. Ich finde es ein wenig unfair von Ihnen, dass Sie mir unterstellen, dass ich Fragen stelle, von denen ich die Antwort weiß. Dem muss ich leider absolut widersprechen, denn ich kenne die Antwort der Fragen nicht und stelle sie mir täglich aufs Neue, wenn ich die Debatten (Atomkraft Ja/Nein; Mobilität Ja/Nein/Eingeschränkt) etc. verfolge. Ich habe das Gefühl, dass wir nicht wissen, was wir wollen. Sicher ist es wichtig über die Auswirkungen unseres Verhaltens zu diskutieren und auch mögliche Gegenmaßnahmen zu ergreifen. Manchmal passiert es jedoch mit solch einer emotionalen Aufladung, dass sich Meinungsführer zu Diktatoren erklären und abtrünnigen Meinungen nicht mehr demokratisch sondern nur noch mit Verachtung aufnehmen. Ähnliche Tendenzen sah und sehe ich bei der Atomkraft, bei dem Verbot von Insektenvernichtungsmittel in Afrika im Kampf gegen Malaria sowie bei der Versenkung der Brent Spar… Die Liste dieser Irrtümer könnte man sicher noch weiterführen. Interessanterweise spiegeln sie ein typisches menschliches Verhalten wider, welches es schon seit Jahrtausenden zu geben scheint – Die Erde steht kurz vor dem Untergang, wir müssen Opfer (Tiere, Menschen, Mobilität, Freiheit…) bringen, sonst sind uns die Götter nicht wohl gesonnen. Der Unterschied zu heute besteht einfach nur darin, dass man Glaskugeln gegen Computer getauscht hat. Nochmal: es geht mir nicht darum, sinnvolle Debatten zu attackieren oder anzuzweifeln. Um die globale Erwärmung zu verneinen oder zu bejahen fehlen mir einfach die Beweise, da muss ich auf Wissenschaftler und Experten vertrauen. Jedoch schrillen bei mir die Alarmglocken, wenn es in dieser Art und Weise wie jetzt geführt wird. Plötzlich müssen Sündenböcke her und der Rest der guten Menschheit kauft sich frei von der Verantwortung, weil es so schön einfach ist, alles auf die bösen macht- und geldgierigen Konzerne zu schieben. Das sieht mir aus wie unser Opfer, welches wir bereitwillig servieren…. Sie erwähnten die SUVs als das potenziell Böse bzw. den armseligen Besitzer. Ich sehe ja ein, dass diese Spritmonster nicht in den Straßenverkehr gehören, zumal sie durch die hohe Benzinnachfrage auch den Preis desselben in die Höhe treiben. Das finde ich schlichtweg unfair und deshalb würde ich auch Fahrzeuge nach dem Verbrauch besteuern, um wieder einen Ausgleich für leistungsärmere Haushalte zu schaffen. Ich kaufe meine Fahrzeuge übrigens immer nach dem Verbrauch, da ich selber sparsam bin. Mein jetziges Modell deutsch-tschechischer Herstellung (140 PS, 2.0 Liter Diesel) verbraucht im Schnitt 5.8 Liter, da ich eine wirtschaftlich vertretbare Fahrweise anstrebe. Übrigens hängt der Verbrauch auch sehr stark vom Fahrstil ab und nicht allein vom Fahrzeug. Mein Zweitwagen (68 PS, 1.0 Liter Benziner) japanischer Herstellung verbraucht bei gleicher Fahrweise im Schnitt 6.5 Liter Benzin. Dann wieder auf meine Ausgangsfrage zurück. Wie viel Mobilität ist vertretbar. Vor ein paar Wochen bin ich mit meinem sparsamen Fahrzeug auf der Autobahn mit 130 km/h (Richtgeschwindigkeit) unterwegs gewesen. Dabei habe ich leider ein junges Reh angefahren. Es hat mich mit seinen Knopfaugen angeschaut und wurde von der Mutter getrennt. Das ging mir ans Herz und meine innerliche Debatte um die Mobilität, Menschheit etc. wieder entfacht. Was ist nun vertretbar? Sie erwähnten Angstmache regiert die Welt. Dem kann ich zustimmen. Ich würde die Angstmache aber noch ausdehnen auf Angst vor Umweltzerstörung, Angst vor Terrorismus, Angst vor Vogelgrippe, Angst vor Wirtschaftskrisen…. So funktionieren die Medien, weil wir es brauchen. Und weil wir es brauchen, brauchen wir auch eine CO2 Debatte. Das passt gut zu uns. Denn wenn positive Nachrichten in der Zeitung stehen würden, dann würde uns das ja langweilen und wir würden diese nicht mehr nachfragen. Gerne denke ich was hier los ist. Ich muss aber gestehen, dass ich meine Meinung nicht bilden kann, da sich mein Schwarz-Weiß-Denken früherer Tage aufgelöst hat und ich gelernt habe, alles zu hinterfragen und dabei auf immer neue unbeantwortete Fragen zu stoßen. Ich dachte ja, dass in dieser Runde jemand mir sein Bild von einer möglichen Welt erläutern kann. Aber das ist nicht so angenommen wurden. Stattdessen werde ich wie ein Depp hingestellt… Schade! Trotzdem vergeht mir nicht der Spaß am Leben. Ich liebe die Menschheit, ich liebe das Leben, ich liebe den Fortschritt und ich liebe die Freiheit. Und das lasse ich mir von keinem Weltuntergangsbeschwörer verderben. Ich wünsche Ihnen auch ein spannendes Leben. Es ist schön, dass Sie nicht an Ihrer Meinung zweifeln, dass macht vieles einfacher. Siegmar Hölig 146 tanja tschanun 10 December 2007: lieber siegmar hölig, sie stellen so viele fragen. wissen sie, ich denke, dass derjenige, der befähigt ist fragen zu stellen, schon lange über antworten verfügt. die (die fragen) tun dann immer so, als ob sie unsicher und allzu subjektiv wären, drum muss man sie dann als fragen formuliert aus dem nicht glaubwürdigen subjektiven bereich rausschicken, damit dann möglicherweise eine objektive, allgemeingültige und auch vor aller welt rechtfertigbare wahrheit entsteht. siegmar, sie wissen ganz genau wie zumindest viele menschen auf dieser welt, dass wir in einem wunderbaren, faszinierenden kreislaufsystem leben. oder? stellen sie sich diesen kreislauf vor, bildlich und auch sinnlich, stellen sie sich vor, wie das von chemieindustrieanlagenabflüssen verschmutzte wasser in die erde einsickert, in flusssysteme gelangt und wie es auch bei strengster kontrolle immer wahrscheinlicher wird, dass selbst in den hygienischsten wasseraufbereitungsanlagen vielleicht bald nicht mehr alle verschmutzungen entfernt werden können. blöd, weil wasser ist leben. aber für sie spielt das keine rolle, denn wer zum geier hat das recht, die chemieindustrie ihrer freiheit zu berauben? freiheit für alle – und wenn sie alle anderen das leben kostet… oder anders: stellen sie sich kleine, schmutzige feinstaubartikelchen oder co2 teilchen vor, wie sie aus dem auspuff eines wunderbar glänzenden, großen, dicken suv´s (in dem zb im städtischen frühverkehr genau ein mann – sehr oft sehr klein, was ja wurscht wär) heftig telefonierend drin sitzt. die co2´s werden immer mehr, sie wandern in die atmosphäre und freuen sich, denn es scheint sich keiner drum zu scheren, dass sie immer mehr werden und sich in der ganzen atmosphäre ausbreiten, sie können tun und lassen was sie wollen. sie wissen aber schon, wie das ist, wenn einer zu viel macht bekommt. sie gehören sicher zu jenen menschen, die keine luft zum atmen brauchen, oder? denn sonst würden sie diese fragen nicht stellen müssen. auch wenn ich gefahr laufe, von ihnen als naives mädchen gelesen zu werden: wenn sie gaaaaanz tief (noch tiefer!!!) in sich hineinhören, wissen, sie, dass ihre fragen antworten haben und dass sie die nicht von anderen kriegen müssen, sondern von sich selbst, oder? wenn dem nicht so ist, freue ich mich sehr auf einen dialog mit ihnen. bitte erklären sie mir, warum ihnen die beantwortung ihrer fragen von kompetenter stelle (nämlich nicht sie selbst offenbar sondern eben jemand “da draußen” bzw die “runde”) so ein anliegen ist. ich versuche immer, nicht arrogant und überheblich zu sein, weil ich das selbst nicht mag. sollte also der eindruck entstehen, ich lege solches verhalten an den tag, bitte ich das zu entschuldigen. was ihren vorigen beitrag angeht: ich bin gespannt, wie sie schnell reagieren wollen, wenn die aktion, auf die es zu reagieren gilt, jahrzehnte oder länger gedauert hat… wohlstand ist schön und gut, löhne und davon leben zu können auch. aber wenn es kein leben mehr gibt (ja, sehr dramatisch, aber who knows), nützen auch löhne und wohlstand nix mehr. oder seh ich da was falsch? und wenn sie angst haben, dass ihre meinung nicht massenkonform ist, glaub ich sie trösten zu können: wenn sie es nicht wäre, würde es möglicherweise die ganze debatte nicht geben. ich studiere wirtschaft – und bin täglich damit konfrontiert, wie der umgang mit leben und umwelt einem zwar rationalen aber leider sehr vereinfachten zahlen- und bilanzsystem unterworfen werden. rentabilität, gewinne, nutzen, konsum, bedarf, bedürfnisse. ich kann es manchmal nicht mehr hören… es (das leben, die umstände, was auch immer) ist sicher nicht einfach, gar nichts ist einfach. aber es macht spaß, das zu akzeptieren und sich der komplexen herausforderung zu stellen. ich freu mich über jeden, der beginnt, sie anzunehmen. angstmache regiert die welt. angst vor jobverlust, angst vor unzulänglichkeit wegen nicht-representativität, angst vor ächtung der gesellschaft. wer sich die zeit nimmt, die gesellschaft mit offenen augen zu betrachten, beginnt zu zweifeln, ob es denn wirklich so schlecht wäre, von dieser gesellschaft nicht akzeptiert zu werden – und zB auf den suv zu verzichten… ach, lange rede, kurzer sinn: denken und fühlen sie mal nach und fragen sie SICH SELBST, was hier los ist. sie wissen es, bin ich mir sicher. viele grüße und ein spannendes, lustiges leben, tt 139 Ford Prefect 7 December 2007: Hi Siegmar, ich glaube, daß die Erde demnächst von den Vogonen zerstört wird zwecks Bau einer Hyperraum-Umgehungsstrasse. Also “Subraum-Äther-Winker” raushalten… 😉 138 Siegmar Hölig 6 December 2007: Ein paar Fragen hätte ich an die Runde: Wie weit muß man die Freiheit einschränken, um ein ökologisch rechtzufertigendes Leben zu haben? Wie sieht ein solches Leben aus und was ist umweltverträgliche Mobilität? Keine Mobilität? Wie stellt man sich das ideale Endresultat der Menschheitsentwicklung vor und wenn es ohne Menschen sein soll dann das der Erde? Wo müßten wir uns hin entwickeln und wo möchten wir uns hin entwickeln? 135 INGO 6 December 2007: Hallo in die Runde, schön, dass hier über die Politik der Automobilindustrie gestritten wird. In Sachen Umweltverträglichkeit liegt da durchaus viel im Argen. Grundsätzlich ist das momentane Konzept der individuellen Mobilität nach ökologischen Kriterien zu hinterfragen. Ist es wirklich notwendig mehr als eine Tonne Blech und Stahl zu nutzen, um von A nach B zu kommen? (Übrigends nehmen nach Bericht der EU Kommission die Gewichte der Fahrzeuge zu siehe: http://ec.europa.eu/environment/waste/pdf/com_2007_5_de.pdf) Die Auszeichnung von Porsche, BMW und Daimler finde ich dabei recht einseitig. [Polemik ON] Erinnert mich irgendwie an die grünen Kriegtreiber, die auf einmal Toyota für sich entdeckt haben. Vielleicht liegt es auch an der militärischen Organisation der Japaner [Polemik OUT] Orientiere ich mich an den Untersuchungen von Ökotrend, Institut für Umweltforschung in Wuppertal, so a) ist BMW eines der wenigen zertifizierten Unternehmen und b) finde ich auch Fahrzeuge von Daimler und BMW als zertifizierte Fahrzeuge in einigen Fahrzeugklassen. (siehe: http://www.oeko-trend.de/) Natuerlich kann auch das Vorgehen des Instituts und deren Kriterien kritisiert werden, jedoch habe ich hier zumindest einen Bewertungsmaßstab als Orientierung. Diese Grundlage kommt mir in manchen Beiträgen zu kurz. Meist stützen sie sich nur auf Behauptungen. Damit ist “Worst-Lobbying Award” für mich ein Indikator, wer die beste Meinungsmache in Europa gemacht hat, nämlich Toyota. 134 Sylvio Bohr 6 December 2007: Hallo Siegmar Höllig, ihre Einwände kann ich nur in Teilen unterstützen. Die Automobilindustrie hat sicherlich in Teilen an Innovationen geforscht. Demnoch sind viele dieser nicht bis zur Marktreife und Massenkompabilität geführt worden. Durch den Lobbying wird versucht sich gegen die aktuellen Trends zu wehren, und diese setzen global, auch aufgrund der Verknappung der Ölressourcen auf spritsparende, bzw. innovative Technologien. Übrigens ist das Standort-Argument nur begrenzt gültig und in meinem ersten Einwand bereits ausgeführt. Die Automobilindustrie argumentiert, ähnlich wie andere Branchen, mit dem Druck der Globalisierung seit mehreren Jahren immer wenn es um Tarifpolitik geht. Und das wird sich auch nicht ändern. Wenn es um Technologie / Innovation geht, ist die Globalisierung auf einmal ein Übel, dass mit allen Mitteln eingegrenzt werden muss. Letzen Endes muss die Auto-Industrie ihre Politik vor ihren Aktionären rechtfertigen, denn das Missmanagement der letzten 10 Jahren wie auch der Versuch durch brutalen Lobbyismus Trends zu verhindern, führt auch in Teilen zu den begrenzten Umsätzen und Gewinnen der Firmen in den letzten 10 Jahren. 131 Siegmar Hölig 5 December 2007: Ich weiß, dass meine Meinung nicht (massen)konform ist. Aber als einer der vielen Deutschen, die auch von unserer Automobilindustrie leben, finde ich es immer wieder erschreckend, wie sehr wir auf unsere Wohlstandslokomotive drauf hauen. Und wie bereitwillig wir uns kasteien wollen und Opfer bringen möchten. Die deutsche Fahrzeugindustrie lebt nun auch einmal von dem Image, dass wir mit schnellen Fahrzeugen und unendlicher Geschwindigkeit durch unser Land brausen. Für dieses Image sind viele Menschen auf der Welt bereit sehr hohe Beträge auszugeben, was wiederum den Standort Deutschland mit seinen hohen Löhnen massiv unterstützt. Wem das nicht gefällt, der sollte erst einmal für Löhne und Sozialleistungen in anderen Ländern arbeiten, die keine so leistungsfähige Industrie wie Deutschland haben. Natürlich kann man den Fahrzeugherstellern vorhalten, dass sie gewisse Trends (DPF, Hybrid) verschlafen haben. Dafür experimentieren sie jedoch mit Wasserstoff-/Brennstoffzellentechnologie (abgasfreie Technologie). Es bleibt abzuwarten, was sich später durchsetzt und wer auf das richtige Pferd gesetzt hat. Vielleicht öffnen sich in ein paar Jahren völlig neue andere physikalische Effekte, die als Antriebstechnik dienen könnten. Wer weiß? Es geht immer irgendwie weiter…. In der ganzen Debatte sollte man aber noch eine (sehr wichtige) Sache nicht vergessen – den Verbraucher. Würden diese Autos nicht nachgefragt, dann gäbe es sie nicht und die Autobauer würden in eine schwere Krise stürzen – siehe USA mit ihren Spritfressern. Hier richtet der hohe Ölpreis die Strategien bzw. die Verluste der Fahrzeughersteller (GM, Chryler, Ford). Und wenn dieser so weitersteigt, dann wird auch die deutsche Automobilindustrie ganz schnell reagieren müssen. Also alles wie gewünscht…. 130 Sylvio Bohr 5 December 2007: Das “Wirtschaftsargument” ist kaum haltbar: mittlerweile schaffen es die Japaner, die Koreaner und zum Teil auch die Chinesen Autos herzustellen, welche deutlich weniger Sprit verbrauchen als die deutschen Autos. Die Automobilindustrie ist auf dem Bereich Umweltschutz ein Jahrzehnt im Vergleich zu internationalen Firmen zurück, und anstatt sich den Gegebenheiten der Globalisierung anzupassen, wird massives Lobbying betrieben. Spannend ist, dass die “Globalisierung” oftmals als Vorwand dient, wenn Standorte geschlossen werden oder Tarifanpassungen stattfinden. Bei den Umweltstandards (ob freiwillig oder verordnet) scheint diese dann wiederrum außer Kraft gesetz zu sein. Das ist ein Bestandteil moderner Großunternehmen: wenn die Globalisierung als Vorwand für die Gewinnmaximierung dient, wird sie gerne hervorgeholt, sobald Globalisierung eine tatsächliche Anpassung an Weltmärkten bedeutet (im Umweltbereich hätten wir eine solche) wird sie abgelehnt und bekämpft. 129 Christoph Heidemann, GL (D) 5 December 2007: Klarer sollte auch gemacht werden, welcher Schützenhilfen sich die erbärmlichen Bestrebungen der dt. Autobauer bedienen. Man bedenke die Tatsache, dass Jahrzehnte steigender Ölpreise nicht davor zurück schrecken ließen, den “Flottenverbrauch” zumindest in Deutschland steigen und steigen zu lassen. Ca. 95 % des Energieverbrauchs im Verkehrssektor entfallen auf Kraftstoffe! Der Großteil des Kraftstoffs wird mit 85 % im Straßenverkehr verbraucht! Im Jahr 2005 wurden im Straßenverkehr in Deutschland ca. 3,7 Mrd. (Milliarden!!!) Liter Kraftstoff mehr verbraucht als 1991. Dies entspricht einem Anstieg des verbrauchten Kraftstoffs um 6 %. Der Kraftstoffverbrauch im Straßengüterverkehr stieg hingegen von 1991 bis 2005 um 38,2 %!!! Der durchschnittliche Kraftstoffverbrauch des Pkw-Bestandes pro 100 km hingegen sank seit 1991 um durchschnittlich 0,1 Liter pro Jahr. Eine schier sensationelle Leistung… (Q.: Alles UBA) Grund genug um den Herrschaften auf die Finger zu schauen, den Ölschurken sollten solche Zahlen wohl die reine Freude und mehr entlocken. 124 Ulf 4 December 2007: Was ist mit PSA, VW, Opel und Ford!? 121 carl Scherrer, Eschersheimer Landstr. 101, 60322 2 December 2007: Die Automobil-Lobby untergräbt die Bemühungen der Bundesregierung um die Reduzierung von klimaschädlichen Gasen und behindert innovative Suche nach möglichst schadstofffreien Motoren 116 H Schulz 29 November 2007: Absichtliches zurüchhalten von inovativen Techniken um den Gewinn zu maximieren ist sicherlich nicht nur in der Auto Industrie gängige Praxis, aber hier besonders massive anzutreffen. 113 Dr. Daniel J. Nikolopoulos-Nicols 28 November 2007: I fully agree with your comments the only problem being, Mr. Baroso’s weak political charisma…rather provincial I would say. Why should he bother imposing tough rules on the Porsche’s, BMW’s etc of this world…when his renewed candidacy will be in Frau Merkel’s hands… He has not even been able to get rid of Mr Verheugen, according to my perception, the worst ever qualified Commissioner.. So the problem is a weak EU President. A la prochaine and Cheers 112 S. Moldenhauer 28 November 2007: Solange die deutsche Autoindustrie nicht in die Schranken verwiesen wird, ist jede Forderung nach CO2-Reduzierung bloßes Gewäsch. 100 German cars 26 November 2007: disgusting 96 BMW, Daimler,Porsche 23 November 2007: ruining environment 88 Heinrich Morgogamo 18 November 2007: Sämtliche Kommentatoren werden sich noch wundern, mit welchem Demutsverhalten (Hände zum Gebet falten und grinsendes Gesicht) die Chinesen in den Fluren und Hinterzimmern der Macht noch massiv auftreten werden. Diese Kommukapitalisten haben schon jetzt erkannt, wie sie den Rest der Welt mit ihrem Billigramsch auf lächelnde Art überschwemmen können. Während wir (..also besonders die Deutschen) uns hier selbst überbieten mit Gutmenschentum und einem “Watch” nach dem anderen, haben diese Spezies schon ihre Läuse in unserem Pelz platziert. Über Internetzseiten wie diese dürften sie hoch erfreut sein und sie in ihrem Sinne copieren und interpretieren. 77 Max Priesemann 12 November 2007: Better public transport. What about direct night trains accross Europe? I still wait for 1 from London to Berlin… 75 Iris Schmidt 12 November 2007: Laufen,die leider überteureten Busse/Bahn nutzen, Rad fahren … Autoindustrie boikottieren 72 Rolf-michaell Hönig 12 November 2007: Den meisten Menschen dürfte mittlerweile bekannt sein, dass Lobbyisten potentielle Staatserpresser sind. Um noch stärker und mächtiger zu werden, schliessen sie sich zusammen oder kaufen auf. Leider verstehen wir Bürger uns noch nicht als “Einkaufsmacht”, wir separieren uns, wir sind eher Einzelkämpfer. Ich kann nur hoffen, dass wir uns auf Grund der schamlosen und Menschen verachtenden Preispolitik und Geldgier der Konzerne und Lobbyisten gezwungen sehen, diesem Treiben mit massiver Gegenwehr ein Ende zu setzen. Auch wenn sie mit Arbeitsplatz Abbau, Verlagerung und Kündigungen drohen, ohne uns Verbraucher ist der beste Konzern nichts Wert. 70 S. Wirz 12 November 2007: War klar, das die starke Autolobby ihre “Anliegen” auf die ein oder andere Weise durchbringen wird… Nur dürfen wir uns solches Handeln nicht mehr gefallen lassen! Wenn etwas erreicht werden soll in Bezug auf unseren CO2 Ausstoss, so müssen wir uns mit lauter Stimme gegen die grossen Konzerne stellen! 69 Regina Fels 12 November 2007: Unglaublich, was sich die Deutschen von den drei deutschen Autohersteller BMW, Daimler und Porsche bieten lassen! Wann wachen wir endlich auf und vor allem, stehen auf und tut etwas gegen den Lobbyismus in Deutschland! Die drei großen Autokonzerne sind nur ein ganz offensichtliches Beispiel hierfür! 59 W. Servaas 2 November 2007: Si on voudrait une solution technique contre la polution, on devrait user cette technologie. C’est ridicule de penser que entreprises comme BMW et Porsche n’ont pas la connaissance technique pour réduire l’emission de CO2. | ||||||
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