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<<< Rückkehr zur Kandidatenliste mit dem "Zurück"-Button ihres Browsers. EPACA, die European Public Affairs Consultancies AssociationNominiert für ihre intensive Kampagne gegen die Pläne der EU-Kommission für ein Lobbyisten-Transparenz-Register.
EPACA beschreibt sich selbst als die “repräsentative Berufsvereinigung der Lobby-Agenturen, die mit den EU-Institutionen arbeiten”. In dieser Rolle hat der Verband in den vergangenen Monaten eine intensive und energische Kampagne gegen die Pläne der EU-Kommission für ein Transparenzregister für Lobbyisten gefahren, obwohl die anfänglichen Maßnahmen zur Transparenzkontrolle relativ schwach sein werden. Die im Register vorgesehenen Verpflichtungen, die eigenen Finanzen offen zu legen, haben Empörung unter Brüsseler Lobby-Agenturen entfacht. EPACA diffamierte in seiner Medienoffensive die Transparenzpläne der Kommission als “exzessiv”, “eine unnötige Belastung”, “unmöglich komplex” oder “Voyeurismus” und drohte sogar, das Register zu boykottieren. Eines der Argumente von EPACA gegen die Transparenzpläne der EU ist, dass “Geld nicht mit Einfluss gleich zu setzen sei”, deshalb sei die Offenlegung der Bezahlung von Lobbyisten irrelevant oder sogar “gefährlich”. EU-Kommissar Kallas, der der Transparenzinitiative vorsteht, antwortete, dass “niemand echtes Geld für Lobbyarbeit zahlen würde, ohne sich davon etwas zu erwarten – dieses ‘etwas’ ist Einfluss”. Dennoch ist EPACA entschlossen, den Mantel der Verschwiegenheit zu bewahren, der ihre Kunden und Finanzquellen verdeckt. EPACAs (Über-)Reaktion und seine wechselnden Standpunkte zeigen, dass sie im höchsten Grad politische Opportunisten sind. Ursprünglich befürwortete EPACA ein freiwilliges Lobbyistenregister, jetzt sind sie für ein verpflichtendes Register – aber ohne die Offenlegung von Finanzdaten. Ihr Hauptziel ist offensichtlich, die ganze Transparenzinitiative zu verzögern und letzten Endes zu stoppen. Ihre opportunistische Haltung zeigt sich auch daran, dass viele EPACA-Mitglieder Tochterfirmen von US-amerikanischen Agenturen sind, die in Washington D.C. aktiv sind. Dort gibt es seit mehr als 10 Jahren verpflichtende und weiterreichende Transparenzvorschriften. Es gibt kaum Zweifel, dass diese professionellen Spindoktoren genau wissen, dass ihre (häufig widersprüchlichen) Argumente gegen ein aussagekräftiges Lobbyistenregister im Wesentlichen fehlerhaft sind. Entlarven Sie diese zynischen Opportunisten, nutzen Sie Ihre kostenlose Stimme für Ihren Einfluss und verleihen Sie ihnen den Worst EU Lobbying Award 2007! Weiterführende InformationenHired-gun lobbyists in last-ditch battle against EU transparency plans, Corporate Europe Observatory, August 2007. ReactionEPACA reacts to nomination for Worst EU Greenwash Award 2007, 14 November 2007. Kommentare132 Juergen Isensee 5 December 2007: Nicht die Bürger, sondern Lobbyisten müssen so gläsern wie irgend möglich sein. Jeder Parlamentarier und jeder Beamte soll hargenau wissen, von wem ein Lobbyist wieviel Geld erhält 127 transparent citizen 4 December 2007: Governments and Industry like us to be as transparent as possible and themselves to be as intransparent as possible. I'd rather have it the other way around. Just as: People should not be afraid of their governments, but governments should be afraid of their people. 108 May-Lise Talgø 27 November 2007: Power corrupts! Do we really need an EU parliament? More power to the people! Let's dissolve the EU and connect real people into real decision making processes!!! 91 Volker Racho 20 November 2007: Bei dem vorliegenden Wissen über den Lobbyismus, wie er wirklich ist mit all seinen Verstrickungen.Muss die Frage erlaubt sein, ob die RAF, die Terroristen waren oder doch die privilegirten Persönlichkeiten von oben. 85 Martin Guardini 17 November 2007: in der neutralen Schweiz habe ich gelernt, dass die beste Taktik darin besteht:alles offenlegen, aber falsch interpretieren. 83 Nico Saringer 16 November 2007: Transparenz ist das a und o für ein friedliches miteinader. 80 Erwin Scholze 13 November 2007: In einer guten und dauerhaften Transparenz sehe ich nachhaltig DIE Zukunft für ein gemeinsames Europa. 58 Martin Auer 2 November 2007: Mehr Tranzparenz muss her! 53 V. Lombard 1 November 2007: If these lobbying agencies are emanations from their US counterparts, we may wonder if the EU Commission is more or less influenced by policies inspired by Washington... The issue is serious enough to set up a very strict code ruling lobbies & lobbyists. Not everything's bad in the US - maybe we could implement similar or even stricter laws for lobbies here in the EU. I hope so ! Our future as Europeans may depend on our ability to control these people. 51 Frank van Schaik 1 November 2007: The cartoon is great! Reminds me of the german word for "banners": Transparanten! Maybe EPACA should rename themselves into OPAQUA, to clarify more what they are about. but then again, exactly that is what they wouldn't want to do. well, the y get my vote abnyhow. 49 R. Wagner 28 October 2007: Auf jeden Fall mehr Tranzparenz,besonders bei Ärzten 47 Jan Saver 26 October 2007: More transparency is clearly a good thing for everyone involved. The behaviour of some consultancies can be best described as dishonest, cashing in on outsiders' desire to get closer to EU decision making and freeriding on EU officials' openness and hard work. Having a mandatory and strict code will also introduce more fair competition between lobbying firms. It will force them to produce real value rather than make promises and flaunt contacts. Hopefully a solid code will succeed in separating the wheat from the chaff so to say. 46 Anna van Marle 26 October 2007: Scandaleux!!! 40 Andreas Schmitt 22 October 2007: mehr Transparenz, bitte! | ||||||
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Die Worst EU Lobbying Awards werden organisiert von Corporate Europe Observatory, Friends of the Earth Europe, LobbyControl und Spinwatch. Diese Webseite wurde entwickelt von easyMIND. |